Legalität von Live Escape Games – Der neue Trend

Sind Live Escape Games juristisch legal?

Wer kennt nicht die spannenden Videospiele, bei denen man viele Rätsel und Aufgaben lösen muss, damit zum Beispiel die Spielfigur den Raum, in dem sie sich befindet, verlassen kann. Mit den Live Escape Games wird dieses aufregende und spannende Spielerlebnis nun in die Realität geholt.
Eine Gruppe von Menschen wird in einen Raum gesperrt. Innerhalb von zum Beispiel 60 Minuten müssen die Spieler nun versuchen, den Raum wieder zu verlassen. Dabei müssen Sie eine Reihe von Rätseln lösen, Verstecke finden und Schlösser knacken. Die Räume sind sehr detailliert gestaltet und teilweise mit allerlei technischen Spielereien ausgestattet.
Bei den Veranstaltern gibt es eine große Auswahl an möglichen Szenarien. Man kann sich in einen Krimi hinein versetzen lassen und Sherlock Holmes spielen oder man muss sich vor einer Alieninvasion schützen.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Bei der Lösung der Aufgaben in der vorgegebenen Zeit, ist Teamwork extrem wichtig. Die Gruppe muss zusammenhalten und gemeinsam einen Ausweg finden. Da der Gruppenzusammenhalt bei diesem Spiel ein wichtiger Aspekt ist, wird es häufig auch von Unternehmen im Rahmen einer Teambuildingaktion gebucht. Doch besonders im privaten Bereich sind Live Escape Games beliebt. Ob mit der Familie oder mit Freunden, Spannung und Spass sind garantiert.

Eindrücke Escape Room in Hamburg
Eindrücke Escape Room in Hamburg

Der Trend kommt ursprünglich aus Japan. Dort gab es 2004 den ersten Raum. In Europa nahm die Bewegung in Budapest ihren Anfang. Mittlerweile gibt es in Europa und vor allem auch in Deutschland etliche Anbieter von Live Escape Games. Die Spiele sind in zwischen so beliebt, dass 2015 in Stuttgart die erste Konferenz zu diesem Thema stattfand.

Der rechtliche Aspekt von Live Escape Games

Für die Betreiber der Spielräume ist es wichtig zu wissen, was sie beachten müssen, um dieses Spielerlebnis der Öffentlichkeit anbieten zu können.
Es ist in erster Linie natürlich wichtig, dass die Sicherheit der Spieler gewährleistet ist. Das bedeutet, dass die Gebäude, in denen sich die Räume befinden und auch die Räume selbst, bestehende Bauvorschriften einhalten müssen.
Sehr wichtig ist es auch, die Brandschutzvorschriften zu beachten. Die Spieler müssen jederzeit die Möglichkeit haben, den Raum zu verlassen. In den meisten Fällen ist es so, dass die Räume nicht abgeschlossen werden. Ein Fluchtweg steht also zur Verfügung.

Haftungsbeschränkung der Betreiber?

Da es verschiedene Themen gibt und nicht jedes Abenteuer für jedes Alter geeignet ist, sollten die Betreiber notwendiger Weise entsprechende Altersgrenzen angeben. Somit ist auch der Jugendschutz gewährleistet.

Ein wichtiges Thema bei den Live Escape Games ist der Datenschutz. In allen Räumen befinden sich Kameras. Diese dienen aber lediglich der Beobachtung und Kommunikation. Es wird nichts aufgezeichnet. Sollen dennoch Daten weiterhin genutzt werden, muss der Teilnehmer vorher eine Datennutzungserklärung erteilen.

Die Betreiber sollten sich auch absichern, in dem sie eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen lassen. Also, wenn Sie Lust auf Abenteuer, Spannung und Denksport haben, dann sollten Sie dieses Spiel auf jeden Fall einmal ausprobieren. Sie können sich absolut sicher fühlen und ganz dem Lösen der Rätsel hingeben.
Wenn Sie selbst einen solchen Raum gestalten wollen, erkundigen Sie sich vorher, welche Bestimmungen eingehalten werden müssen, dann steht Ihrer Fantasie und Kreativität nichts mehr im Wege.

Rechtwissenschaften in Hamburg studieren?

Jurastudium in Hamburg – Ein Bericht von Scotuswiki

Die Universität Hamburg ist mit über 40.000 Studierenden an sechs Fakultäten die drittgrößte
Universität Deutschlands.Die Fakultät für Rechtswissenschaft befindet sich im Rechtshaus auf
Hamburgs Rothenbaumchaussee und zählt rund 3.500 Studierende.

Die Fakultät bietet neben dem Studium, welches sich auf den Abschluss “Erste juristische Prüfung”
richtet, zusammen mit der Fakultät für Sozial-und Wirtschaftswissenschaften die beiden Bachelor-Studiengänge Finanzierung und Versicherung mit Schwerpunkt auf Recht und Arbeits- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt Recht an. Jurastudenten benötigen durchschnittlich 9 bis 11
Semester bis die erste juristischen Staatsprüfung absolviert wird. Nach zwei bis zweieinhalb weiteren Jahren ist das Referendariat abgeschlossen.

Was wird im Jurastudium geboten?

Jurauniversität in Hamburg
Jurauniversität in Hamburg

Studenten, die an der Universität Hamburg Jura studieren, haben die Möglichkeit, an mehreren Aufbau- und Postgraduierten-Studiengängen, wie beispielsweise zum European Master in Law, zum Master of International Taxation oder zum sogenannten LL.M. Versicherungsrecht, teilzunehmen. Des Weiteren wird Jura-Studenten das Magister-Programm der Fakultät für Rechtswissenschaft für Studierende aus dem Ausland, der Studiengang Internationales Wirtschaftsrecht in St. Petersburg, sowie der Master-Studiengang Master of European Legal Studies angeboten.
Um künftig erfolgreich als Rechtsanwalt in Hamburg tätig sein zu können, bietet die Universität darüber hinaus zusätzlich die Teilnahme an unterschiedlichen Veranstaltungen mit internationalen Dozenten, welche den Wissenshorizont zusätzlich erweitern. Wer als Anwalt in Hamburg tätig sein möchte, der hat auch die Möglichkeit, die renommierte Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law zu besuchen.

Diese befindet sich in direkter Angegrenzung an die Juristische Fakultät der Universität Hamburg und bietet Jura-Sudenten Stipendien mit einer Förderungsdauer von bis zu drei Jahren. An der Universität Hamburg geniesst das Fachgebiet Jura auf Grund des Aufbaus der China-EU School of Law eine spezielle Stellung, sowie eine erstklassige Reputation.

Liste der Partneruniversitäten der Rechtsuniversität Hamburg

Macquarie UniversitySydney, AustralienBachelor, Master
Fudan UniversityShanghai, ChinaBachelor, Master
East China Normal UniversityShanghai, ChinaBachelor (3. Semester), Master
Tartu ÜlikoolTartu, EstlandBachelor, Master
Saitama UniversitySaitama City, JapanBachelor, Master
Waseda UniversityTokyo, JapanBachelor, Master
University of CalgaryCalgary, KanadaBachelor, Master
Ewha Womans UniversitySeoul, KoreaBachelor (3. Semester), Master
Seoul National UniversitySeoul, KoreaBachelor (3. Semester), Master
Universidad de GuadalajaraGuadalajara, MexikoBachelor (3. Semester), Master
Uniwersytet WarszawskiWarschau, PolenBachelor (2. Semester), Master
Saint Petersburg State UniversitySt. Petersburg, RusslandBachelor (2. Semester), Master
Universiteit StellenboschStellenbosch, SüdafrikaBachelor (3. Semester), Master
National Taiwan UniversityTaipeh, TaiwanBachelor (3. Semester), Master
Johns Hopkins UniversityBaltimore, USABachelor, Master
Smith CollegeNorthampton, USABachelor, Master
Temple UniversityPhiladelphia, USABachelor (3. Semester), Master
University of California BerkeleyBerkeley, USAMaster
University of KansasLawrence, USAMaster

Als Teil der etablierten China University of Political Science and Law ist die Schule ein gemeinsames Projekt der chinesischen Regierung und der EU. Durch einen Zusammenschluss von 13 europäischen und 4 chinesischen Universitäten und Bildungs-Instituten wird diese von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg getragen.
Jura-Studenten erhalten zudem, anhand der Orientierungseinheit, eine Woche vor Semesterbeginn eine spezielle Einführung, die in kleinen Gruppenabgehalten und von einem erfahrenen Tutor geleitet wird. Um die erste juristische Prüfung zu absolvieren, wird eine spezielle Prüfungs-Vorbereitung im Examenskurs (kurz: HEX), welcher unter Anderem einen Klausuren-Kurs beinhaltet, und der von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ins Leben gerufen wurde, angeboten.

Die Zentralbibliothek Recht (der sogenannte Bücherturm) steht den Jura-Studenten an der Universität Hamburg, als einer der modernsten juristischen Bliotheken, in vollem Umfang zur Verfügung.

Die Universität Hamburg geniesst im Fachbereich Jura international einen sehr guten Ruf und hat
schon viele erfolgreiche Juristen hervorgebracht. Die angesehenen Dozenten, die gut ausgebaute Infrastruktur der Fakultät, und das intensive Studium gewährleisten einen erfolgreichen Abschlussder Rechtswissenschaften zu absolvieren und erfolgreich als Anwalt in Hamburg tätig werden zu können.

Im sogenannten Uni-Ranking belegt die Universität Hamburg den vierten Platz und zählt somit zu den beliebtesten Fakultäten des Landes. Der erfolgreiche Abschluss des Jurastudiums garantiert vielseitige Job-Möglichkeiten von der Tätigkeit als Anwalt in Hamburg in einer Großkanzlei bis hin zum Staatsdienst und der Möglichkeit der Eröffnung einer eigenen Kanzlei.

Aktuelles Thema: Legalität von binären Optionen in Deutschland

Exotische Optionen unter die Lupe genommen

Immer wieder sieht man im Fernsehen Fernsehwerbung von einem bestimmten Broker für den Handel mit binären Optionen der mit seinem schweizer-Videos den Eindruck vermitteln möchte, dass man mit dem digitalen Optionshandel sehr schnell sehr viel Geld verdienen kann.

Im Folgenden haben wir das Video angehängt:

Kurze Aufklärung – was sind binäre Optionen

Digitale, exotische oder eben binäre Optionen sind wie der Name vermuten lässt Optionen die mit zwei möglichen Entscheidungen einhergehen. Der Preis fällt – oder der Preis steigt. Simple, einfach. Der Trader sieht einen Eintrittswert des Kurses, kann sich im anschließenden Entscheiden ob der denkt, dass der Kurs in Zukunft (30 Sekunden bis mehrere Monate möglich) steigen oder sinken wird. Im Anschluss wird ein Trade platziert und eine Option gekauft, (ACHTUNG: Es wird NICHT an der Börse teilgenommen, lediglich eine Call- oder Putoption wird vom Kunden erworben) und wenn der Zeitraum abgelaufen ist, erhält der Trader beim Gewinn etwa 90% zusätzlich zu seinem Einsatz oder verliert seinen Einsatz.

Sind binäre Optionen legal?

Nun – dafür müssen wir etwas ausholen, denn das Thema ist komplexer als es scheint. Binäre Optionen gibt es seit etwa Anfang 2012 auf dem öffentlichen Markt. Zuvor war es nur Banken und finanziellen Instituten möglich in diese Optionen zu investieren.
Nachdem im Frühjahr nun das Geschäft geöffnet wurde schossen Broker nach Broker aus dem Boden und lockten mit hohen Ertragswerten Kunden auf Ihre Plattformen. Übrigens – für den richtigen Broker für binäre Optionen empfehlen wir die Kollegen von binaeroptionen.de. In diesen vier Jahren ist viel auf dem Markt passiert und es hat sich herauskristallisiert, dass der binäre Optionshandel wohl mehr ein Glückspiel als wirklich der Umgang mit Wertpapieren ist.
Immer mehr betrügerische Werbung wurde im Internet platziert um ahnungslose Kunden, die keine professionellen Trader waren auf die Plattform dieser Broker zu schicken. Meistens lief dies über sogenannte „Partnerprogramme“ wo Marketer eine kleine Aufwandsentschädigung für das Bringen von Kunden vom Broker erhielten.
Dadurch rückten binäre Optionen in ein immer schlechteres Licht bis die Presse davon mitbekam und sich dem Thema annahm.

Zur Legalität nehmen wir mal als Beispiel den Broker BDSwiss. Seit etwa 2012 gibt es diesen Broker und wie es scheint hat er sich prächtig auf dem deutschen Markt etabliert. Denn nicht ohne Grund ist es der einzige Broker der Fernsehwerbung machen „darf.“

Regulierung – Dies ist der größte Punkt für die Legalität des Brokers um den Handel mit Optionen anzubieten. BDSwiss wird von der CySeC reguliert, der zypriotischen Finanzaufsicht und da wir uns hier im europäischen Raum befinden wird der Broker automatisch von der BaFin überwacht. Wichtig: BDSwiss ist nicht BaFiN reguliert – sondern wird von der BaFiN nur beobachtet. Das ist ein riesen Unterschied und sollte hervorgehoben werden.

Kapitalsicherheit – Zu einer Regulierung gehört eine Mindesteinlage von 200.000 Euro. Wir haben BDSwiss (ehemalige Banc de Swiss) als Beispiel genommen. Auch dieser Broker hat diese Einlagesicherung.

bdswiss-broker
Der Grund ist simpel – Sollte der Broker insolvenz anmelden, werden die 200.000 an Kundengeldern ausgezahlt. Mittlerweile ist der unregulierte Handel von digitalen Optionen in Deutschland bereits strengstens untersagt.

Deutsche Plattform – BDSwiss bietet eine deutsche Plattform und grenzt sich somit von den anderen Brokern deutlich ab. Hiermit wird die höchste Kundenzufriedenheit garantiert. Neben der Hilfe per Telefon und per E-Mail bieten sie auch Hilfe per Skype an um den Kunden zufrieden zu stimmen. Ist das legal?
Dafür müssten wir uns nächer im Telekommunikationsgesetz auskennen –

Doch Fakt ist: Ist ein Trader bei BDSwiss freiwillig angemeldet so ist es für diesen auch in Ordnung sich anrufen zu lassen.

Werden Bearbeitungsgebühren auch bald in Österreich unzulässig sein?

Werden Bearbeitungsgebühren auch bald in Österreich unzulässig sein?

Wenn ein Kredit aufgenommen wird, dann war es bis vor Kurzem so, dass Kreditnehmer bereits bevor sie die erste Rate getilgt hatten ein Entgelt entrichten mussten. Dieses Entgelt waren Bearbeitungsgebühren. Diese Bearbeitungsgebühren beinhalteten zum Beispiel die Bonitätsprüfung der Kreditnehmer oder die Kosten für das Beratungsgespräch, beziehungsweise Werbekosten für den Kredit.
Diese Kosten gibt es schon seit vielen Jahren und wurden bis vor Kurzem auch so hingenommen, vor einigen Monaten wurde aber entscheiden, dass diese Bearbeitungsgebühren nicht rechtens seien. Denn Banken haben zum Beispiel Werbung aus eigenem Interesse zu schalten und diese Kosten dürfen nicht an den Kunden weitergegeben werden. Schließlich verhilft Werbung der Bank zum Fortbestehen, denn durch sie werden potenzielle Kunden über Angebote von Produkten und Dienstleistungen informiert.

Ähnlich verhält es sich mit den Kosten für das Beratungsgespräch. Ein Kunde hat in den aller seltensten Fällen genug Wissen, um alleine zu entscheiden, ob das Kreditangebot gut für ihn ist oder nicht. Daher ist ein Beratungsgespräch unabdingbar. Auch wenn, mittlerweile Schulen gegensteuern und vermehrt wirtschaftliches Wissen in den Schulen lehren.

Auch in Österreich können die Bearbeitungsgebühren bald fallen

Letztlich ist die Bonitätsprüfung genauso wichtig für die Banken, aber auch für den Kreditnehmer. Wird der Kredit nicht zurückgezahlt hat das für beide Parteien schlechte Auswirkungen. Der Schulder bekommt einen negativen Schufa Eintrag und die Bank sieht ihr Geld inklusiver der Zinsen, die für den Kredit anfallen, nicht wieder.
Kurz um: Alle drei Punkte sind im Interesse der Banken und darum können sie auch keine Gebühren für diese Dinge nehmen und sie dann an Kunden übertragen.

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Nach dem Urteil begann ein regelrechter Run auf die Banken, die die Bearbeitungsgebühren an die Kunden zurückzahlen mussten. Zu Beginn weigerten sich einige Banken. Mittlerweile zahlen sie aber unisono die Bearbeitungsgebühren zurück, sehr zur Freude der Kunden natürlich.
Auch in Österreich werden Bearbeitungsgebühren für Kredite fällig und auch dort will man jetzt prüfen, ob diese überhaupt erhoben werden dürfen oder ob es sich bei ihnen ebenfalls um eine Gebühr handelt, die nicht mit dem Recht vereinbar ist. Allerdings wird zurzeit noch geschaut, wer die Klage finanzieren wird. Im selben Atemzug müssen auch die Risiken genannt werden, die die Klage trägt, wenn es schief geht. Es gibt nämlich einige Zweifler, die nicht vom Erfolg der Klage überzeugt sind.

Urteil könnte Folgen für Europa haben

So wird es wohl noch einige Zeit dauern, bevor im Nachbarland eine Entscheidung hinsichtlich der Bearbeitungsgebühren gefallen ist. In Deutschland und in der EU beobachtet man die Situation mit großer Aufmerksamkeit.
Denn diese Bearbeitungsgebühren werden auch in anderen Ländern erhoben und es kann sein, dass nach Deutschland auch Österreich diese Bearbeitungsgebühren für unzulässig erklärt und sie dann auch in weiteren Ländern für unzulässig erklärt werden. Bis dahin wird aber sicherlich noch eine ganze Zeit vergehen.
Demnach kann es ratsam sein, erst nach dem Urteil einen Kredit aufzunehmen. Denn die Bearbeitungsgebühren sind nicht grade niedrig und betragen zwischen einem und drei Prozent, was bei einer Kreditsumme von 10000 Euro zusätzliche Kosten in Höhe von 100 bis 300 Euro macht.

Rechtliche Konsequenzen für Bilderverkauf im Netz

Der Verkauf von Bildern im Internet – Worauf muss geachtet werden?

Seit ein paar Jahren sind die Kameras von Smartphones so gut geworden, dass jeder hochauflösende Fotos machen kann. Das wiederum hat dazu geführt, dass sich Foto Apps etabliert haben. Viele denken zunächst an Instagram, die Foto App, die vor kurzer Zeit von Facebook gekauft wurde, wobei ein sehr hoher Betrag geflossen ist.

Die eigenen Fotos verkaufen wird immer beliebter

Neben Instagram gibt es noch ein paar weitere Foto Apps, die es aber kaum schaffen den Erfolg von Instagram zu kopieren. Viel mehr sind sie zwar auf dem Markt, werden aber kaum genutzt. Zumindest im Vergleich zur Nutzung von Instagram. Was Nutzer bei Instagram aber nicht können, ist, die Fotos zu verkaufen.

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Zwar gibt es ein paar Programme, mit denen Nutzer Links generieren können, die dann zu einer Verkaufsplattform führen. Eine bekannte App, mit der Fotos verkauft werden können ist aber wohl nur iStock, die für Nutzer von iOS Geräten zur Verfügung steht. Im letzten Jahr gab es einige gesetzliche Regelungen, die dazu geführt haben, dass Nutzer nicht mehr alle Objekte einfach so fotografieren und veröffentlichen dürfen. Vermehrt im deutschen Markt bekannt ist die Webseite Fotolia, die laut eigenen Angaben bereits über 50 Millionen Bilder zählt.

Diese Regelungen betrifft zum Beispiel Sehenswürdigkeiten oder Reklamebotschaften von Firmen.
Aber was passiert, wenn die Reklamebotschaft zufälligerweise doch auf einem Foto vorhanden ist, was in die App gerät? Schließlich machen alle Menschen Fehler und auch die beste Bilderkennungssoftware, wenn das Bild nicht manuell geprüft wird, funktioniert nicht immer einwandfrei. Vor allem, wenn die Reklamebotschaft andere Elemente als für gewöhnlich beinhaltet,wie zum Beispiel eine andere Schriftart oder wo ein Teil der Reklamebotschaft verdeckt ist.

Nun, die Regelung ist eigentlich ganz einfach. Das Bild wird aus der Galerie gelöscht und steht somit nicht mehr zur Verfügung. Wenn es eine Vergütung gab, dann wir diese dem Käufer wieder entzogen. Das ist zwar ärgerlich, aber wenn das Bild nicht in der Galerie ist und keine Umsätze generiert werden können, kann es eben auch nicht zu einer Vergütung kommen.

Wie können Verkäufer sich davor schützen?

Verkäufer können sich auf zwei Wegen davor schützen. Zunächst einmal geht es um die Motivauswahl. Ein Kiosk, der eine Menge Reklamebotschaften vorzuweisen hat, eignet sich nicht so sehr, wie besonders schöne Haustüren.
Darum sollten unübersichtliche oder schwer einzusehende Motive besser nicht ausgewählt werden. Der zweite Weg, um sich vor einer Enttäuschung zu schützen, sieht vor, dass sich Verkäufer das Bild noch einmal ganz genau ansehen.

So simpel das auch klingt: Das passiert nicht immer, grade auf dem Smartphone, können kleine Details übersehen werden, zum Beispiel weil das Display zu klein ist.
So ist der Verkauf von Fotos im Internet zwar beliebt, er birgt aber auch einige rechtliche Risiken die beachtet werden müssen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der überlegt sich schon bei der Motivauswahl, ob das Foto das Richtige ist oder spätestens am PC, ob es nicht doch Elemente zeigt, die den Verkauf verhindern können.